Konzeption

Konzeption – Elterninitiative

Schon wieder etwas zu lesen, aber es lohnt sich!

Um die Arbeit für Euch, liebe Eltern, transparenter zu machen, haben wir dieses Konzept gemeinsam erarbeitet. Sie soll Euch den „Roten Faden“ zeigen, an den wir uns bei unserer Arbeit halten wollen. Diesen Faden müssen wir sicherlich noch weiterentwickeln, ihn auch hin und wieder entwirren, wenn sich Knoten gebildet haben. Dazu brauchen wir Eure Mitarbeit, denn Eure Kinder sollen sich bei uns wohl fühlen. Und ihr als Mütter und Väter sollt Euer Kind beruhigt und entlastet in unseren Kinderladen bringen.


Allgemeine Informationen

Der Kinderladen „Was sonst e.V.“ befindet sich in der Friedbergstraße. 5 , 14057 Berlin ( Bezirk Charlottenburg- Wilmersdorf) und ist ein Elterninitiativ Kinderladen ( www.kila-was-sonst.de ). Das Umfeld ist ein gewachsenes Altbaugebiet mit Kiezatmosphäre in unmittelbarer Nähe vom Stuttgarter Platz, das soziale Umfeld ist gemischt ohne Brennpunkte.

Der Kinderladen bietet maximal 19 Betreuungsplätze für Kinder von 2 bis 6 Jahren. Er ist ausgestattet mit 3 Räumen zum Spielen, Lernen und Essen, einer Hochebene sowie einem Kinderbad, einem Waschraum für Erzieher/innen und einer Küche. Die Räume bieten Möglichkeiten für verschiedene Spielsituationen (Rollenspiele, bildnerisches Gestalten, Konstruktionsspiele, u.a.).

Unsere Öffnungszeiten sind:

  • Montag – Donnerstag von 08:00 – 17:00 Uhr
  • Freitags von 08:00 – 16:00 Uhr

Schließzeiten sind bei uns 2 Wochen in den Sommerferien und 1 Woche über Weihnachten/ Neujahr.

Da wir eine Elterninitiative Einrichtung sind, habt ihr auch ein paar Aufgaben:

Eure PFLICHT Aufgaben:

  • Montags im Wechsel Kochen (siehe Namensliste)
  • Freitags im Wechsel Wäsche waschen (siehe Namensliste)

ZUSATZ Aufgaben:

  • Vorstandsarbeit
  • DM Dienst
  • IKEA Dienst
  • Brotdienst
  • Reparaturdienst
  • Geschenkedienst
  • Sonderaktionen (Renovierungen, Frühjahrsputz …)

 

Satzung vom Kinderladen „Was sonst e.V.“

Der Träger des Kinderladens ist der Verein „Kinderladen Was sonst e.V.“. Grundlage der Vereinstätigkeit bildet die Satzung in der alle den Verein betreffenden Punkte (Mitgliedschaft, Zweck, Beiträge etc.) aufgeführt werden.

 Fester Gruppen Ablauf

Bring- und Frühstückszeit (08:00- 09:40 Uhr)

Um die Frühstückssituation in Ruhe gestalten zu können, ist es erforderlich, dass sich alle Eltern bis 09:00 Uhr verabschiedet haben. Wer zwischen 09:00 – 09:45 Uhr kommt, muss leider vor der Tür warten bis das Frühstück beendet ist.

 

Morgenkreis (10:00 – 10:30 Uhr)

Der Morgenkreis ist die erste gemeinsame Aktion am Tag. Wir begrüßen uns und den Tag mit einem Morgenlied. Anschließend haben die Kinder die Möglichkeit, von ihren Erlebnissen zu berichten. Es werden Geburtstage gefeiert, neue Kinder im Laden begrüßt und festgestellt, wer denn heute fehlt.

  

Mittagessen (12:30 – 13:00 Uhr)

Das Mittagessen wird Montags von den Eltern gekocht und von Dienstag bis Freitag von unserer Köchin Jennifer frisch zubereitet.

 

Mittagsruhe (13:00 – 14:30 Uhr)

Es gibt bei uns keine Altersbegrenzung der Schlafkinder. Wer müde ist, kann sich mit ausruhen. Die anderen Kinder nehmen an der Nachmittagsbeschäftigung teil (siehe Wochenplan).

 

Obstzeit

Nachmittags gibt es noch einen leckeren Obstteller.

 

Gruppenangebote am Vormittag

Montag: Kommt eine Musikerin und macht mit den Kindern Musik in Form von Liedern oder Spielen mit Instrumenten.

Dienstag: An diesem Tag ist unser Ausflugstag. Für die meistens Ausflüge brauchen die Kinder ein Lunchpaket, da wir dann erst zum Nachmittag wieder kommen.

Mittwoch: Da findet für die Vorschulkinder Vorschularbeit statt. Die kleineren Kinder gehen auf den Spielplatz am Stuttgarter Platz.

Donnerstag: Ist Sporttag.

Freitag: Ist Projekt und Spielzeugtag.

 

Was ihr noch wissen müßt

Anmeldung: Unser Kinderladen darf nur Kinder mit gültigem Kitagutschein (zu beantragen beim jeweils zuständigen Bezirksamt) betreuen. Eltern, die Interesse an unserem Laden haben, können sich bei uns vormerken lassen. Wenn ein Platz zu besetzen ist, nehmen wir Kontakt auf und laden die Eltern zu einem Vorstellungsgespräch ein. Dann vereinbaren wir einen Probetag mit dem Kind und seinen Eltern. So haben alle Beteiligten die Möglichkeit, sich kennen zu lernen und zu schauen ob ein Betreuungsabschluss denkbar ist. Wenn sich dann alle einig und alle Unterlagen vorhanden sind, wird der Vorstand benachrichtigt, einen Vertrag aufzusetzen.

Bezahlung: Der Kinderladen finanziert sich neben den vom Senat gestellten Mitteln und des gesetzlich vorgeschriebenen Elternbeitrages, über einen monatlichen Vereinsbeitrag von 60 Euro pro Kind.

Aufsichtspflicht: Die Aufsichtspflicht kann nur gewährleistet werden, wenn Ihr uns die Kinder persönlich übergebt. Teilt uns bitte mit, wenn das Kind von einer anderen Person abgeholt wird. Unsere Aufsichtspflicht beginnt mit der persönlichen Übergabe des Kindes und endet, wenn das Kind von Euch oder einer von Euch beauftragten Person abgeholt wird.

Fehlzeiten und Verspätungen: Informiert uns in jedem Fall über Krankheiten, Reisen usw. damit wir wissen, warum ein Kind fehlt und um den Tag besser organisieren zu können.  Meldet uns das Fehlen oder Zuspätkommen bis 09:00 Uhr.

Unfälle: Euer Kind soll sich bei uns wohl fühlen und gefahrlos spielen. Hierzu gelten bestimmte gesetzliche Vorschriften. Die Beachtung der Aufsichtspflicht bedeutet nicht ständige Kontrolle, sondern Anleitung zum selbständigen Handeln und zur Befähigung des Kindes, mit Gefahren umzugehen und sie zu vermeiden.

Krankheiten: Kranke Kinder dürfen den Kinderladen nicht besuchen. Alle hierzu wichtigen Bestimmungen findet ihr in der „Belehrung für Eltern und sonstige Sorgeberechtigte gemäß §34 Absatz 5 Satz 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG)“, welche ihr mit dem Vertrag ausgehändigt bekommt.

Kinder die während des Tages erkranken, müssen umgehend abgeholt werden. Sorgt bitte dafür, dass ihr im Notfall erreichbar seit.

Auch ein Kind, dass sich nicht wohl fühlt, (sei es die verstopfte Nase oder der Zahn schmerzt) wird einen Kindergartentag mit größter Anstrengung überstehen.

Einmal im Jahr kommt der Zahnarzt zu uns. Eine entsprechende Einwilligungserklärung wird Euch zur Unterschrift ausgehändigt.

Medikamente: Die Verabreichung von Medikamenten ist seitens des Gesetzgebers nicht erlaubt. Wir haben im Team beschlossen dass wir keinerlei Medikamente (Antibiotika, Hustensaft, ect.) den Kindern verabreichen. Uns ist das Risiko zu hoch Eurem Kind eine falsche Dosierung zu geben. Bei noch nicht abgeschlossener Antibiotika Behandlung gehört das Kind in häusliche Pflege. Eine Ausnahme ist bei Kindern mit bestimmten Krankheiten (z.B. Asthma, Epilepsie, Diabetis), wo eine Nichteinnahme von Medikamenten einen dauerhaften Ausschluss aus dem Besuch der Einrichtung bedeutet.

Kündigung: Die Eltern und der Träger können den Vertrag mit einer Frist von sechs Wochen jeweils zum 28.02./ 31.05./ 31.8. und 30.11. kündigen. Kündigungsfrist beginnt frühestens zum Zeitpunkt der vertraglich vereinbarten Aufnahme des Kindes. Die Wahrung der Kündigungsfrist beginnt mit dem Tag des Eingangs der Kündigung.

Versicherung: Während des Besuchs der Kita und auf den damit im Zusammenhang stehenden Wegen besteht für das Kind gesetzlicher Unfallversicherungsschutz.

 

Elternarbeit

Wir wünschen uns einen guten Kontakt zwischen uns und den Eltern. Die Kinder wachsen zum einen in der häuslichen familiären Situation auf, zum anderen sind sie aber einen wesentlichen Teil des Tages im Kinderladen. Deshalb finden wir es wichtig,

  • Informationen untereinander auszutauschen,
  • den Eltern einen Einblick in die Arbeit unseres Kinderladens zu ermöglichen,
  • zu hören welche Entwicklung ein Kind zu Hause macht,
  • ein Vertrauensverhältnis zueinander aufzubauen,
  • Kennenlernen der Eltern untereinander zu ermöglichen und
  • Kontakt innerhalb der Gruppe entstehen zu lassen.

Der Kinderladen ist ein Ort, an dem auch die Eltern ihren Platz haben.

Elternabende: Wir laden alle Eltern 2- 3 mal im Jahr zu einem Elternabend ein. .

Entwicklungsgespräche: Es finden regelmäßige individuelle Entwicklungsgespräche statt. Darüber hinaus stehen wir Euch jederzeit zu Elterngesprächen zur Verfügung.

Elterndienste: Im Krankheitsfall eines Erziehers/einer Erzieherin übernehmen die Eltern nach Absprache den Dienst in der Gruppe.

 

Pädagogisches Konzept

Der Kinderladen arbeitet ergänzend zum Elternhaus. Eine erfolgreiche Arbeit kann niemals ohne die Eltern sondern nur gemeinsam mit den Eltern stattfinden.

Durch den ständigen Wandel und den altersunterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder muss unser pädagogisches Konzept ständig veränderbar bleiben.

Wir arbeiten nach dem Situationsansatz, einem Bildungskonzept, das die jeweiligen aktuellen Bedingungen wie die:

  • Persönlichen Lebenssituationen der Kinder und ihrer Familien
  • Die soziale Situation im Einzugsgebiet
  • Wertorientierung des Trägers, der einzelnen Familien und der Erzieher/innen in der Einrichtung
  • Des Berliner Bildungsprogramms
  • Räumliche Gegebenheiten der Einrichtung

berücksichtigt und entscheidend in die Umsetzung einbezieht.

 

Die Schwerpunkte unserer pädagogischen Zielsetzung sind:

Autonomie, Solidarität und Kompetenz.

Unter Autonomie verstehen wir die Förderung der Selbstbestimmung und die Selbständigkeit des Kindes. Dazu schaffen wir die Möglichkeit bestimmte Erfahrungen eigenständig zu machen und sich mitbestimmend in das Gruppengeschehen einzubringen. Die Kinder lernen so immer besser ihre Stärken und Fähigkeiten kennen und einzuschätzen. Da dies nicht isoliert von der Umwelt geschehen kann, – zum Einen, weil Kinder auf die Hilfe und Unterstützung anderer angewiesen sind, und zum Anderen, weil all unser Handeln Konsequenzen für die anderen Menschen hat, mit denen wir zusammenleben – nennt der Situationsansatz als zweites Hauptziel die Solidarität. Dies soll Kindern und Erwachsene auf die Gemeinschaft, auf das Zusammenleben miteinander hinweisen und hinführen.

Durch die Morgenkreisgespräche lernen die Kinder dass jeder etwas sagen darf, dabei das Recht hat auszureden und dass ihm in Ruhe zugehört wird. Genauso werden sie aber auch von uns angehalten Regeln zu hinterfragen, zu verändern und mitzugestalten.

Anlass für Gespräche bieten zum Beispiel:

  • Regeln im Kinderladen
  • Wie fühle ich mich im Kinderladen
  • Welcher Tag ist heute
  • Geburtstage
  • Wer fehlt heute und warum?

Die Kompetenz von Kindern – das dritte Hauptziel – weist uns auf das Bildungsverständnis im engeren Sinn hin. Die Kinder werden befähigt, mit Dingen und Situationen kompetent umzugehen. Hierzu benötigen sie Wissen. Die Wissensvermittlung wird nicht in einzelne Bereiche unterteilt, sondern wir vermitteln unser Wissen in realen sozialen Zusammenhängen, wie es das Berliner Bildungsprogramm vorsieht.

Das erworbene Wissen wird nicht mehr abstrakt erlebt, sondern das Kind kann das mit einer konkreten Lebenssituationen verbinden. Regelmäßige Beobachtungen unterstützen uns dabei.

Der Erwerb der Kompetenzen erstrecken sich also auf die Bereiche der Ich-, Sozial- und Sachkompetenz. Die drei Kompetenzbereiche gehören zusammen und können nicht isoliert voneinander gefördert werden.

Betrachten wir zum Beispiel das tägliche Aufräumen.

Bei der Ich- Kompetenz lernen die Kinder:

  • Ich gehöre zur Gruppe, ich habe die „Verantwortung“ für das Spielzeug, das ich benutze. Ich muss nur das Spiel Aufräumen, womit ich mich gerade beschäftigt habe.
  • Ich lerne: wenn ich mich nicht beteilige, wird ein Anderer meine Aufgaben machen müssen und reagiert evtl. mit negativen Gefühlen.

Bei der Sozial-Kompetenz lernen sie:

  • In der Gemeinschaft aufzuräumen kann Spaß machen und alles geht viel schneller. Das Kind erlebt ein Gerechtigkeits- und Zugehörigkeitsgefühl. Alle müssen ihren Anteil dazu beitragen und nicht nur „das letzte Kind“ muss alles alleine aufräumen. Oder „die Erzieherin“ macht da schon. Alle gehören zur Gruppe, also alle helfen gleichermaßen mit. Keiner ist schlechter oder besser gestellt.

Bei der Sach- Kompetenz lernen sie:

  • Jede Sache (z.B. das Buch) hat seine Wertigkeit, Wichtigkeit und seine Platz. Wenn ich damit pfleglich umgehe, hält es länger und ein anderer hat noch seine Freude damit.

Wie auch die drei Kompetenzbereiche, so werden die Ziele selbst von uns als Einheit betrachtet.

Unsere Arbeit mit Kindern wird ein ewiger sich weiterentwickelnder Prozess bleiben. Viele neue Erfahrungen werden dazukommen und sicherlich werden wir auch an Grenzen stoßen. Wichtig dabei ist, dass wir mit euch Eltern immer wieder ins Gespräch kommen und, wenn auch mit unterschiedlichen Aufgaben, das gemeinsame Ziel verfolgen unseren Kindern eine gewinnbringende und glückliche Kindergartenzeit zu ermöglichen.

 

Das ABC des Kinderladens

Ausflugstag: Der Ausflugstag findet  Dienstags statt.

Bring- und Abholzeiten: Ab 08:00 Uhr können die Kinder gebracht werden. Um 09:00 Uhr beginnen wir mit unserem gemeinsamen Frühstück. Soll Euer Kind nicht am Frühstück teilnehmen bringt es bitte erst ab 09:45 Uhr. Alle Kinder sollten bitte bis spätestens 10:00 Uhr da sein, da dann der Morgenkreis beginnt. Sollte euer Kind mal nicht kommen (ist krank geworden, ihr habt frei etc.) ruft bitte an, damit wir den Tag planen können.

Eingewöhnung: In der Regel dauert die Eingewöhnung zwischen 2 – 4 Wochen. Wir orientieren und dabei am Berliner Eingewöhnungsmodell. Je nach Alter und Vorerfahrungen, wird mit den Eltern zu Beginn ein „Fahrplan“ speziell für das Kind besprochen.

Dies beinhaltet, dass an den ersten zwei bis drei Tagen immer die Bezugsperson mit im Kinderladen ist. Die Dauer des Besuchs sollte zwischen zwei und vier Stunden betragen. Wenn das Kind den Laden mit seinen Räumlichkeiten, den Menschen darin kennen gelernt und ein Vertrauen zur Bezugsperson gefasst hat, findet eine erste kurze Trennung statt. Diese Trennung gibt den Erziehern Aufschluss für den weiteren Verlauf der Eingewöhnung. Das Kind soll erleben, dass sich seine Bezugsperson verabschiedet, für einen kleinen (immer längere werdenden) Zeitraum die Einrichtung verlässt und dann aber zum vereinbarten Zeitpunkt wiederkommt. Das Kind erfährt eine Verlässlichkeit seiner Bezugsperson. Ohne diese kann sich das Kind uns gegenüber nicht öffnen. Die Eingewöhnung ist vollständig beendet, wenn das Kind uns als Person akzeptiert, und am Tagesgeschehen eigenständig mitmacht.

Elterndienste: Es gibt Dienste die Pflicht sind (Koch- und Wäschedienst) und es gibt Zusatz Dienste (Vorstandsarbeit, Einkaufsdienst, Brotdienst, Reparaturdienst, etc). Es gibt auch Notdienste. Diese finden statt wenn die Erzieher oder die Köchin ausfallen (z.B. durch Krankheit).

Eltern-Info-Tür: Alle wichtigen Informationen und Termine findet ihr an unserer Info Tür. An der Wand in der Garderobe hängen „Briefkästen“ für jedes Kind. Bitte schaut regelmäßig nach, ob es Neuigkeiten gibt.

Ernährung: In unserer Einrichtung wird jeden Tag frisch und Bio gekocht. Sollte euer Kind eine spezielle Ernährung brauchen (wegen Allergie, Krankheit, etc.) wird unsere Köchin ihr möglichstes tun um das Essen für Euer Kind umzustellen.

Feste: Unsere Einrichtung feiert Feste, wie sie fallen. Ostern, Nikolaus und Weihnachten, aber auch Geburtstage, Fasching, Laternen-, Sommer- und Herbstfest gehören dazu.

Fortbildungen: Wir haben die Möglichkeit bis zu 5 Tage im Jahr freigestellt zu werden.

Garderobe: Bitte bringt Hausschuhe für euer Kind mit und kleidet es immer praktisch und achtet darauf das alles mit Namen beschriftet ist. Denkt bitte daran, dass es mal sein kann, dass Kleidungsstücke oder Schmuckstücke (Haarspangen/gummis) kaputt gehen oder verschwinden können. Also bitte nie etwas für euch Wertvolles (von Oma geschenkt) mitgeben. Bittet achtet darauf das die Jacken und Mützen keine Kordeln oder Schnüre/ Bänder dran sind.

Geburtstagsfrühstück: Bei dem Geburtstag eures Kindes kommen wir auch gerne zum Frühstück zu euch nach Hause. Es besteht auch die Möglichkeit das Frühstück im Kinderladen zu organisieren.

Gruppenfahrt: Geplant ist in jedem Jahr eine Gruppenfahrt von 3 – 4 Tagen in die Umgebung Berlins.

Hausbesuche: Wir kommen mit der Gruppe auch gerne mal zu euch nach Hause, egal ob zum Geburtstag oder zum einfachen Kaffee und Kakao trinken.

Hygiene: Der Laden wird dreimal in der Woche (Dienstag, Donnerstag, Wochenende) von unserer Reinigungskraft Grundgereinigt.

Konflikte: Unser Anliegen ist es, dass die Kinder lernen, ihre Konflikte selber zu lösen. Haben wir jedoch den Eindruck, dass dies nicht möglich ist, bieten wir den Kindern die Möglichkeit an, ihren Streit beizulegen oder Kompromisse einzugehen. Falls euch durch die Kinder Dinge zugetragen werden, die euch beunruhigen, dann sucht bitte das Gespräch mit uns Erzieher/innen, um eventuelle Probleme schnell und für alle zur Zufriedenheit lösen zu können. Konflikte gibt es überall, solltet ihr ein Problem mit uns haben, sprecht uns an. Möchtet ihr uns aus irgendwelchen Gründen nicht direkt mit uns sprechen habt ihr die Möglichkeit, den Vorstand anzusprechen. Diese setzen sich dann mit uns zusammen, um den Konflikt zu beseitigen.

Spielzeugtag: Jeden Freitag in der Woche ist der Spielzeugtag. An diesem Tag darf jedes Kind ein Spielzeug zu einem bestimmten Thema mitbringen. Bitte achtet darauf, dass es keine Waffen oder elektrischen Spiele sind, die eure Kinder mitbringt. Wir geben keine Garantie dafür dass das Spielzeug so wie es mitgebracht wurde auch wieder nach Hause kommt.

Süßigkeiten: Bitte gebt Eurem Kind keine Süßigkeiten mit (auch nicht zum Ausflugstag). Wenn es doch unbedingt sein muss, denkt daran, dass der Kinderladen aus 19 Kinder besteht, so dass euer Kind die Süßigkeiten mit allen teilen kann.

Übernachtung: Einmal im Jahr findet im Kinderladen eine Kinderübernachtung, als Vorbereitung für die Gruppenfahrt statt.

Verkehrserziehung: Wir finden es als eine unserer wichtigsten Aufgaben, regelmäßig das Verhalten im Straßenverkehr zu üben. Dazu gehört auch dass regelmäßige benutzen der Öffentlichen Verkehrsmittel.

Vorschularbeit: Mit unserer Arbeit wollen wir die allgemeinen Voraussetzungen für das schulische Lernen schaffen. In erster Linie benötigt das Kind ein ausreichendes Selbstvertrauen. Es muss seine Stärken und Schwächen erkennen lernen, was nur in einer Gruppe im täglichen Miteinander möglich ist. Statt nur die kognitiven (geistigen) Leistungen im besonderen Maße zu fördern (z.B. Vorschulblätter mit speziellen Übungen), sollte das Kind im Kinderladen vor allem Raum für soziale und emotionale Erfahrungen haben. Dies hilft ihm, an den Erfahrungen zu wachsen und im späteren Schulalltag zu bestehen. So können Kinder mit Mut und Freude an neue Aufgaben herangehen und Leistungsanforderungen selbstbewusst begegnen.

Wechselwäsche, Windeln, Feuchttücher: Hierfür seit ihr zuständig. Bitte achtet darauf dass immer alles vollständig ist. Bitte jedes Kleidungsstück mit Namen versehen (Wäsche, Regen- und Schneekleidung).